Weitere Behandlungsoptionenbei Erektionsproblemen

Lokale Arzneimitteltherapie


Bei Betroffenen, bei denen PDE-5-Hemmer nicht wirken oder nicht eingesetzt werden können, kann die lokale Anwendung von Medikamenten eine Behandlungsoption der Erektilen Dysfunktion sein. Der Wirkstoff führt zu einer Gefäßerweiterung im Penis und damit zum erhöhten Blutzufluss in den Schwellkörper und zur Erektion. Die lokale Verabreichung wird vom Arzt in der Praxis ausführlich erklärt.

Hormontherapie


Hormonstörungen, wie Testosteronmangel können eine Ursache für Erektionsstörungen sein. In solchen Fällen ist z. B. eine orale Aufnahme oder die Gabe des männlichen Sexualhormons Testosteron über die Haut eine Therapieoption.

Vakuumpumpe


Bei einer Vakuum- oder Penispumpe handelt es sich um einen Plastikzylinder, in den der Penis vor dem Sex eingeführt wird. Die angeschlossene Pumpe erzeugt einen Unterdruck, sodass Blut in den Penis gezogen wird. Der Penis richtet sich auf und wird steif. Um den Schaft des Penis liegt ein Gummiring, der nach Entfernen der Pumpe verhindern soll, dass das gestaute Blut wieder abfließt – die Erektion wird so aufrechterhalten.

Prothese


Die chirurgische Implantation einer Prothese kann bei Männern mit schwerer Erektiler Dysfunktion die Fähigkeit zur Erektion wieder ermöglichen. Sie wird meist dann eingesetzt, wenn alle anderen Therapieoptionen nicht den gewünschten Erfolg erzielen. Dabei werden in einer Operation Systeme aus unterschiedlichen Kunststoffen in den Penis eingesetzt. Es gibt biegsame Penisimplantate und solche, die bei Bedarf mittels einer Pumpe mit einer Flüssigkeit aufgefüllt werden.