Was ist eine Erektionsstörung?

Auf sexuelle Reize reagiert der Penis eines Mannes mit einer Erektion – er wird steif und ermöglicht so den Geschlechtsverkehr. Ist dieser natürliche Vorgang über einen längeren Zeitraum gestört, spricht man von einer Erektionsstörung oder auch Erektilen Dysfunktion (ED).

Die Erektion ist nicht hart genug

Betroffenen Männern ist es nicht möglich, eine, für den Geschlechtsverkehr notwendige, Erektion zu bekommen oder diese ausreichend lange aufrecht zu erhalten. Mit anderen Worten: der Penis wird nicht steif oder bleibt nicht lange genug hart für einen erfolgreichen Geschlechtsverkehr bis zum Orgasmus.
In Deutschland ist ca. jeder 5. Mann zwischen 30 und 80 Jahren von einer ED betroffen.1 Anhand zugrundeliegender Ursachen unterscheiden Mediziner im Wesentlichen drei Formen: die eher körperlich bzw. organisch bedingte ED, die eher psychisch bedingte ED sowie eine Mischform aus körperlichen und psychischen Faktoren.

  1. Braun M et al., Int J Impot Res. 2000 Dec;12(6):305-11.